Familie: Nachtschattengewächse
Herkunft: China
Andere Namen: Cayennepfeffer,Chiliepfeffer
Vorkommen: Süd- und Mittelamerika, Asien, Afrika
Merkmale: Mehrjähriger Busch mit grünen eliptischen Blättern die bis zu 10 cm lang werden. Die Blüten des Chilies sind blassgrün bis gelblich aus denen aufrecht stehende glänzenede, rote bis zu 3 cm lange Schoten entstehen.
Blütezeit: Mai - Septemeber
Inhaltsstoffe: In Chilies sind sogenannte Capsaicinoide (für den scharfen Geschmack verantwortlich), Fettsäuren, Flavonoide, ätherisches Öl, Carotinoide, Zucker und Vitamin A, B, C enthalten.
Eigenschaften: Chilies sind durchblutungsfördernd, stoffwechselanregend, antiseptisch, verdauungsfördernd, antibakteriell, schweißtreibend, blähungswidrig. Das Aroma ist scharf bis brennend scharf und kaum erträglich.
Küche: Bei Chili ist es so das Chili nicht gleich Chili ist. Man unterscheidet hier zwischen grün oder rot, frisch oder getrocknet, gebraten oder gekocht. Die frischen Chilies sind stärker beißend, kratzend, vorallem die grünen Chilies, während die getrockneten Chilies würziger und eher harmonisch-scharf sind. Chilies sind im Einmachgewürz für Gurken und Mixed Pickels sowie in Chiliepulver, Curry, Chiliesoucen und einer Unzahl von teuflich scharfen Saucen sowie Beilagen wie z.B. Tabasco, Sambal Oelek und verschiedenen Indischen Würzmischungen.
Gesundheit: Äußerlich wird capsaicinhaltiger Extrakt in Form von Salben oder Pflastern gegen schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapperates eingesetzt. Bei Rückenschmerzen, entzündlichen und degenerativen Gelenkerkrankungen, diabetischer Nervenschädigung, Schmerzen nach einer Gürtelrose, sowie bei Juckreiz durch Psoriasis (Schuppenflechte) zeigen Studien gute Behandlungserfolge mit Capsaicin-Salben.